Shopware 5.2 – alle neuen Features auf einen Blick!

Die neueste Version der beliebten Shopsoftware geizt nicht mit Funktionen: Endlich ein kostenloses ERP-System! Beliebig viele Subshops! Und nicht zuletzt: Der Code für die Premium-Plugins wird sichtbar gemacht – ein Traum für Entwickler.

Grund genug, der Version 5.2 einen eigenen Artikel zu widmen. Ist wirklich alles Gold was glänzt? TIKAL Communication beleuchtet die Neuerungen im Detail und sagt Ihnen, ob sich das Update für Shopware-User lohnt.

1. Shopware kommt jetzt mit integrierter Warenwirtschaft

Darauf haben viele Shopware-User nur gewartet: Die Version 5.2 hat ab sofort ein hochwertiges ERP-System mit an Bord. Die bisher kostenpflichtige Software „Pickware“ des gleichnamigen Herstellers ist nun fester Bestandteil des Shopware-Backends.

Mit dieser Warenwirtschaft verwalten Sie problemlos neue Wareneingänge, Versandvorgänge und sogar Ladenverkäufe. Und indem Pickware und Shopware auf dieselbe Datenbasis zugreifen, bleibt Ihr Shopsystem immer auf dem neuesten Stand.

Besonders zum Tragen kommt dieser Vorteil, wenn Sie die zusätzliche Scanner-Hülle für iPhones von Pickware erwerben – so können Sie sich beispielsweise durch ihr Lager bewegen und Bestellungen zusammenstellen, ohne jemals das Backend von Shopware anrühren zu müssen; das zum portablen Scanner mutierte Handy bringt automatisch alle Bestände up to date.

2. So viele Shops wie Sie wollen

Shopbetreiber sind findige Geschäftsleute, die immer schon über die nächste Businessidee nachdenken. Zwei Shops sind besser als einer, richtig?

Bisher hieß das allerdings, dass man für jeden weiteren Shop eine neue Lizenz erwerben musste, die mit bis zu 495 € zu Buche schlug. Damit ist jetzt Schluss! Wer in Zukunft nicht nur Grillzubehör sondern auch Gartenmöbel verkaufen möchte, eröffnet dafür einfach einen neuen Subshop; und zahlt dafür – gar nichts.

Solange der neue Shop auf derselben Infrastruktur aufliegt, können Händler jetzt beliebig viele Shops betreiben – mit eigener URL, separatem Design und neuen Produkten. Schöne neue Shopware Welt!

3. Aufräumarbeiten für eine bessere User-Experience

Um eine Software wie Shopware leistungsfähig zu halten, muss regelmäßig der Code „aufgeräumt“ werden. Davon bekommt der User im ersten Moment meist nichts mit. Es macht sich aber spätestens dann bemerkbar, wenn die Software in der x-ten Version anfängt, immer mehr Macken zu zeigen – ein Zeichen, dass die Entwickler den Überblick verloren haben.

Shopware leistet hier Vorbildliches: In der neuesten Version wurden überflüssige Funktionen („deprecated functions“) entfernt und das Pluginsystem auf den neuesten Stand gebracht; außerdem wurde der Core verschlankt und enger mit den Erweiterungen verknüpft.

Einen besonderen Leckerbissen hält Shopware noch für Developer bereit: Der Code der bisher mit IonCube verschlüsselten Premium-Plugins ist ab sofort frei zugänglich! Anpassungen und Nachrüstungen vorzunehmen, fällt so wesentlich leichter.

4. Weitere Neuerungen

  • Überarbeitete Einkaufswelten: Nehmen Sie ab sofort per WYSIWYG und Drag & Drop unkompliziert Änderungen vor; das verbesserte Vorschaufenster macht Ihnen dabei die Übersicht leichter. Außerdem sind die Einkaufswelten jetzt mehrsprachenfähig.
  • Überarbeitete Adressverwaltung: Für Endkunden wird es jetzt noch leichter, Lieferadressen anzulegen und zu verwalten. Auch multiple Adressen beim Checkout sind jetzt möglich.
  • Überarbeiteter Checkout: Der Checkout kann jetzt problemlos um existierende oder frei definierbare Felder erweitert werden.
  • Neue Attributverwaltung: Fügen Sie an beliebigen Stellen im Backend neue Attributfelder hinzu (z.B. Kunden, Bestellungen, Artikel usw.).

 

Fazit

Das neue Shopware kann sich mehr als sehen lassen – ein Update lohnt sich! Mit einer kleinen Ausnahme: Nutzer des alten Emotion Designs bleiben besser bei 5.1 – das Template wird ab 5.2 nicht mehr unterstützt.

Allen anderen Usern kann das Update aber bedenkenfrei empfohlen werden: Shopware macht vor, wie man eine gute Software durch stetige Modernisierung noch attraktiver macht. „Die vollständige Entfesselung“ als die Shopware die Version 5.2 bezeichnet, ist tatsächlich kaum übertrieben: Shopware hat einen Riesensprung in Richtung Open Source gemacht. Man darf gespannt sein, welche Neuerungen die Version 5.3 bringt.