Der Plan ist klar: Machen Sie aus Ihrem Shop ein Business, das konvertiert. Mit diesem Plan in der Tasche stehen Sie als Händler jedoch bereits vor der ersten Hürde: Welches Shopsystem ist das richtige für Ihr Geschäftsmodell?

Die am Markt verfügbaren Optionen unterscheiden sich nicht nur im Detail. Im Gegenteil: Die Systeme bedienen alle einen anderen Bedarf im E-Commerce. Das bedeutet: Sie müssen sich vorher gut überlegen, welches Shopsystem zu den Anforderungen Ihres Geschäftsmodells am besten passt. Nur so können Sie auf Dauer erfolgreich Umsätze generieren und wachsen.

Wir werfen einen ausführlichen Blick darauf, welche Kriterien bei der Shopsystem-Wahl entscheidend sind. Und: Wir untersuchen alle wichtigen Shopsysteme am Markt, wie sie bei diesen Kriterien abschneiden.

Welche Shopsysteme gibt es in Deutschland?

Sie finden am Markt dutzende verschiedene Shopsysteme, mit denen Sie Ihr Business ins Netz bringen können. Bei unserer Analyse konzentrieren wir uns auf die Systeme, die besonders viele Shop-Betreiber in Deutschland nutzen:

Shopware

Shopware ist ein Shopsystem, das über 100.000 Unternehmen in ganz Europa nutzen. Dazu gehören große Marken, Einzelhändler und Hersteller. In Deutschland sind knapp 35.000 Webseiten mit Shopware live. Hinter der Software steht das gleichnamige Unternehmen mit Sitz im westfälischen Schöppingen. Es beschäftigt rund 250 Mitarbeiter.

WordPress/WooCommerce

WordPress und die dazu gehörige Shop-Erweiterung WooCommerce sind eine E-Commerce-Lösung, auf die 4 Millionen Shops setzen. Und: Rund 25 Prozent der Top 1 Million besucherstärksten E-Commerce-Seiten laufen auf dem System. In Deutschland setzen gut 45.000 Seitenbetreiber auf den bekannten Anbieter. Hinter WordPress und WooCommerce steht das US-amerikanische Unternehmen Automattic. Es beschäftigt 150 Mitarbeiter in 32 Ländern.

Shopify

Shopify ist eine E-Commerce-Software, die knapp 64.000 Händler in Deutschland nutzen. Sie gehört zur gleichnamigen Firma aus Kanada. Gründer ist jedoch der deutsche Entwickler Tobias Lütke. Die Software ging 2006 an den Start. Shopify beschäftigt gut 4.000 Mitarbeiter.

Magento

Magento ist eine Onlineshop-Software, auf die knapp 13.000 Händler in Deutschland setzen. Magento ist seit 2008 am Markt. Seit 2018 gehört das gleichnamige Unternehmen zu Adobe. Magento sitzt in Culver City bei Los Angeles in Kalifornien. Es hat weltweit 375 Mitarbeiter.

Wix

Wix ist eine Cloud-basierte Online-Plattform, die nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Unternehmen können damit nicht nur Onlineshops, sondern auch jede andere Form von Webseiten entwerfen. In Deutschland setzen gut 24.000 Seitenbetreiber auf Wix. Das gleichnamige Unternehmen sitzt im israelischen Tel Aviv. Es hat außerdem weitere Standorte in San Francisco, New York City, Dnipro und Wilna. Zusammen kommt Wix auf rund 2.500 Mitarbeiter.

ePages

ePages ist eine E-Commerce-Plattform, mit der Händler ihren Onlineshop selbst zusammenstellen können. Der Anbieter verkauft die Software auch bei bekannten Hosting- und Telekommunikationsunternehmen wie Strato und 1&1 als Whitelabel-Lösung. In Deutschland nutzen rund 18.000 Händler ePages für ihren Shop. ePages hat seinen Hauptsitz in Hamburg. Weitere Standorte existieren in London, Barcelona, New York und Jena.

OpenCart

OpenCart ist ein Open-Source Onlineshop-System. Um einen Shop zu basteln, können Händler Templates und Zusatzmodule nutzen. Hierzulande vertrauen gut 12.000 Händler OpenCart. Es kommt aus Großbritannien. Gründer und Entwickler der Software ist Daniel Kerr.

Oxid eShop

Oxid eShop ist ein deutsches Onlineshop-System. Händler können zwischen einer kostenlosen Open Source Edition und einer kommerziellen Enterprise Edition wählen. Auf die Enterprise-Version setzen in Deutschland knapp 700 Händler. Die Community-Variante kommt auf 3.500 Shop-Betreiber. Das hinter der Software stehende Unternehmen hat seinen Sitz in Freiburg.

Welche Kriterien sind für die Shopsystem-Wahl entscheidend?

Als Händler sollten Sie diese Kriterien berücksichtigen, um das für Ihr Geschäftsmodell richtige Shopsystem zu finden:

1. Technologiebasis

Ein Shopsystem, das nicht nur heute, sondern auch morgen noch über alle wichtigen Funktionen verfügt, benötigt eine moderne, zukunftsfähige Technologie. Denn: Nur so ist sichergestellt, dass die Entwickler hinter den Shopsystemen auf Veränderungen im E-Commerce reagieren können. Sie können so schnell wichtige neue Features hinzufügen.

Grundsätzlich ist bei Shopsystemen zwischen Hosted Solutions und On-Premise Software zu unterscheiden. Bei Hosted Solutions sind das Onlineshop-System und all Ihre darin gelagerten Daten in einer Cloud des Anbieters (oder eines Drittanbieters) gespeichert. Das macht die Installation und den Betrieb einfach. Hosted Solutions haben jedoch den Nachteil, dass Sie in dem System „gefangen“ sind. Sie verfügen nicht über die Freiheiten, die Sie bei On-Premise-Lösungen haben.

On-Premise-Software installieren und betreiben Sie in Ihrem eigenen Netzwerk. Sie können so alle Prozesse und Daten selbst verwalten. Und: Sie können so schneller auf Probleme und Entwicklungen reagieren. Ist eine On-Premise-Lösung zusätzlich Open Source, können Sie Ihren Onlineshop nach Belieben an die Bedürfnisse Ihres Business anpassen.

Technologie von Shopware

Shopware nutzt modernste Technologien wie Symfony, Vue-js, Docker und Bootstrap. Es unterstützt PHP. Shopwares aktuelle Version Shopware 6 ist zudem nach dem API-first-Ansatz entwickelt. Das heißt: Drei performante APIs sorgen dafür, dass sich die Software nahtlos in Ihr bestehendes Shop-Ökosystem einfügt. Um Markttrends früh zu erkennen, hat das Unternehmen immer ein Ohr am Markt und investiert über 20 Prozent seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung. Sie können bei Shopware sowohl eine On-Premise als auch eine Hosted Solution wählen.

Technologie von WordPress und WooCommerce

WordPress/WooCommerce steht Shopware in Sachen Technologie in nichts nach. Wie der Konkurrent verfügt auch dieses Shopsystem über eine hochmoderne Basis, mit der Sie als Händler jegliche Funktionen des E-Commerce in Ihren Shop integrieren können. Dabei versorgt WordPress die Erweiterung WooCommerce stets mit den neuesten Features.

Technologie von Shopify

Shopify ist mit 64.000 Shops in Deutschland die verbreitetste Hosted Solution in Deutschland. Das Shopsystem verfügt daher über eine moderne Technologie, die Shops vor allem schnell und ausfallsicher macht. Schnittstellen erlauben eine Anbindung an alle wichtigen Kanäle.

Technologie von Magento

Magento verfügt über eine moderne Open Source Technologie, die in PHP geschrieben ist. Dabei verwendet die Software mehrere PHP-Frameworks wie Symfony und Laminas. Das macht sie schnell und sicher – selbst dann, wenn Händler das Maximum von 500.000 Produkten in ihrem Shop ausnutzen. Magento ist sowohl als Hosted Solution als auch als On-Premise-Variante verfügbar.

Technologie von Wix

Wix verfügt über ein modernes Baukastensystem, das Händler als Hosted Solution nutzen können. Auf diese Weise können Sie einen Shop bauen, ohne über Programmierkenntnisse zu verfügen. Wix ist jedoch ausschließlich cloudbasiert. Sie können Ihren Shop daher nur begrenzt an die Anforderungen Ihres Business anpassen.

Technologie von ePages

ePages verfügt über eine auf Microservices basierende Architektur. Die Entwicklungsumgebung bietet Händlern viele flexible, modulare Dienste, die über die Shop-Administration zugänglich sind. Neue Funktionen synchronisieren daher nahtlos mit den integrierten Systemen. ePages ist eine Hosted Solution und weist daher die gleichen Nachteile auf wie Shopify und Wix.

Technologie von OpenCart

OpenCart basiert auf PHP. Es nutzt eine MySQL Database and HTML-Komponenten. Sie können sich sowohl für eine Hosted Solution als auch für eine On-Premise-Variante entscheiden.

Technologie von Oxid eShop

Oxid ist eine schlanke und funktionale PHP-Software. Dank der Smarty (alternativ Twig) Template Engine können Sie individuelle Designs entwerfen und Funktionen über Module selbst entwickeln. Die objektorientierte Programmierung (OOP) macht es jederzeit möglich, die Software auf den neuesten Stand zu bringen und so von Innovationen im E-Commerce zu profitieren. Oxid ist als On-Premise und als Hosted Lösung verfügbar.

2. Kompatibilität und Erweiterbarkeit

Jedes Onlineshop-System verfügt über grundlegende Funktionen, um ein E-Commerce-Business zu leiten. Das reicht jedoch nicht. Es ist wichtig, dass Shopsysteme mit möglichst vielen Erweiterungen kompatibel sind. Nur so können Sie jederzeit auf Drittanbieter-Lösungen zugreifen, um Ihren Shop Ihren Bedürfnissen nach auszurichten. Wie sieht das bei den Shopsystemen am Markt aus?

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von Shopware

Shopware ist zu 100 Prozent quelloffen. Das bedeutet: Sie können Ihr Business mit den externen Softwarelösungen und IT-Systemen zusammenzubringen, die Ihren Umsatz steigern. Im Shopware Store stehen dazu mehr als 4.000 Add-ons zur Auswahl. Für die Praxis bedeutet das: Sie sparen sich für viele Shop-Details eine teure Individual-Programmierung. So können Sie zum Beispiel unkompliziert zusätzliche Verkaufskanäle wie Google Shopping, eBay und Amazon an Ihren Shop anbinden.

Shopware ist zudem eine Software aus Deutschland. Das bedeutet: Sie ist perfekt auf den deutschen und europäischen Markt ausgerichtet. Sie haben so zum Beispiel keine Arbeit mit der Anpassung Ihres Shops an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Denn: Shopware und Add-ons von europäischen Drittanbietern erfüllen von Haus aus die rechtlichen Vorgaben.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von WordPress und WooCommerce

Wie Shopware ist auch das Shopsystem WooCommerce Open Source. Sie können dabei aus über 550 WooCommerce- und 58.000 WordPress-Erweiterungen wählen. Damit ist das Shopsystem wie ein großer Baukasten für Onlineshops. Sie können die Funktionen in Ihren Shop integrieren, die Sie für eine hohe Conversion Rate benötigen.

WooCommerce und WordPress sind US-amerikanisch. Sie müssen daher auf externe Tools setzen, um Ihren Shop auf allen Ebenen für den europäischen Markt anzupassen. So benötigen Sie beispielsweise das Add-on „German Market“, um Ihren Shop rechtskonform zu gestalten.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von Shopify

Shopify verfügt in seinem App Store über mehr als 1.000 Erweiterungen und Design-Templates. Auf diese Weise verfügen Sie über viele Möglichkeiten, Ihren Shop zu gestalten. Es gibt dabei sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Plugins. Individuell weiterentwickeln können Sie Shopify jedoch nicht. Es ist ein geschlossenes System. Wie bei WooCommerce müssen Sie Shopify an den deutschen Markt anpassen.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von Magento

Magento verfügt über mehr als 10.000 Erweiterungen, mit denen Sie Ihren Shop an Ihr Geschäftsmodell anpassen können. Damit ist die Software Spitzenreiter am Markt. Quantität muss hier jedoch nicht unbedingt Qualität bedeuten. Denn: Magento nimmt bei den erhältlichen Add-ons keine Qualitätskontrolle vor. Sie finden im Magento Store daher auch Plugins, die Sie selbst noch (mit Programmieraufwand) optimieren müssen. Das ist bei Shopware beispielsweise anders. Das Unternehmen prüft alle Add-ons, bevor diese in den Store kommen.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von Wix

Wix verfügt seit Oktober 2012 über einen App-Markt. Händler finden dort über 250 Plugins, um ihr Business zu individualisieren. Sie verfügen so zwar über grundlegende Add-ons wie für Zahlungsoptionen und Marketing. Eine perfekte Abstimmung auf die eigenen Bedürfnisse ist mit Wix jedoch nicht möglich. Und: Wix ist nicht Open Source. Sie können daher keine eigenen Ergänzungen programmieren und in das System integrieren.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von ePages

ePages verfügt über gut 50 Plugins, um einen Shop zu erweitern. Sie finden dabei Apps aus den Bereichen Buchhaltung, Marketing und Verkauf, Zahlung, Versand, Inhalt und Gestaltung, Kundenservice, Social Media, Bestandsverwaltung und POS. ePages kommt aus Deutschland. Die Anpassung an den deutschen und europäischen Markt ist daher deutlich einfacher und weniger aufwendig als bei Wix und Shopify.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von OpenCart

OpenCart ist Open Source. Händler können ihren Shop daher so anpassen, wie sie es für ihr Geschäftsmodell benötigen. Zusätzlich stehen im Extension Store von OpenCart über 13.000 Erweiterungen zur Auswahl. Damit ist das Shopsystem vor allem ein Konkurrent für Shopware. Aber: OpenCart kommt aus Großbritannien und damit nicht aus der EU. Sie benötigen daher zusätzliche Apps, wenn Sie auf dem deutschen Markt rechtssicher Kunden gewinnen möchten.

Kompatibilität und Erweiterbarkeit von Oxid eShop

Oxid eXchange ist der zentrale Marktplatz für Erweiterungen für einen Oxid eShop. Sie finden dort mehrere hundert Erweiterungen. Viele davon sind bereits im Kern an das deutsche und europäische Recht angepasst. Denn: Oxid ist ein deutscher Anbieter.

3. Skalierbarkeit

Welches Shopsystem sich für Ihr Geschäftsmodell am besten eignet, ist auch von der Skalierbarkeit abhängig. Das bedeutet: Möchten Sie mit Ihrem Angebot wachsen, muss das Online-Shopsystem mit einer steigenden Zahl an Artikeln und höherem Traffic zurechtkommen. Ihr Shop darf dabei weder langsamer werden, noch darf er plötzlich Bugs haben.

Entscheidend ist hierbei vor allem, ob ein Shopsystem eine On-Premise oder eine Hosted Solution ist. Bei Self-hosted-Modellen können Sie jederzeit darauf reagieren, wenn Ihr Shop mehr Performance benötigt. Bei Hosted Solutions können Sie sich nur in den technischen Grenzen Ihres Anbieters bewegen. Das kann bei schnellem und kontinuierlichem Wachstum zu einem Problem werden. Shopsysteme, die ausschließlich eine Hosted Solution anbieten, sind Shopify, Wix und ePages.

4. Usability

Ein Shopsystem mit vielen Funktionen bringt Ihnen wenig, wenn die Usability nicht ausgereift ist. Ein gutes System verfügt daher über eine intuitive Bedienung – sowohl für Händler im Backend als auch für Kunden im Frontend. Wie fällt der Shopsysteme Vergleich hier aus?

Usability von Shopware

Shopware verfügt über eine übersichtliche, full-responsive Oberfläche, eine aufgeräumte Navigation und ein konsistentes Design. Das heißt: Als Händler können Sie mit wenigen Klicks Ihre Aufgaben im Shopsystem erfüllen. Und: User erhalten ein intuitives Einkaufserlebnis, das Sie ohne Umwege zum Kaufabschluss führt.

Usability von WooCommerce

WordPress und das dazugehörige Plugin WooCommerce bilden eine ausgereifte Software, mit der Sie per Drag & Drop Landingpages, Kategorieseiten und Produktseiten erstellen können. Und: Dank der engen Verknüpfung von Content und Commerce können Sie damit auf Ihre Zielgruppe zugeschnittene Inhalte entwerfen. Nutzer finden sich in dem Shopsystem schnell zurecht und können ihren Einkauf unkompliziert abschließen.

Usability von Shopify

Shopify verfügt über ein benutzerfreundliches Backend. Dabei hat es der Anbieter geschafft, viele Funktionen so zu vereinfachen, dass auch wenig erfahrene Shop-Betreiber schnell zurechtkommen. Damit ist Shopify zwar beispielsweise weniger leistungsfähig als Magento, was die Komplexität und die Zahl der Funktionen angeht. Dafür müssen sich Händler jedoch nicht lange einarbeiten, um ihr Alltagsgeschäft zu beherrschen.

Usability von Magento

Magento verfügt über viele verschiedene Funktionen, um alle Bereiche des E-Commerce abzudecken. Das kann in der Praxis manchmal unübersichtlich oder schwer verständlich sein. Die Usability hinkt daher direkten Konkurrenten wie Shopware und WooCommerce nach.

Usability von Wix

Wix basiert auf einem Baukastensystem, mit dem Sie Ihre Webseite per Drag and Drop zusammenstellen. Das heißt: Alle Elemente Ihres Shops sind aufeinander zugeschnitten. Das macht sich auch in der Usability bemerkbar. Das Interface ist übersichtlich und selbsterklärend. Sie können daher mit Wix mit wenigen Klicks Produkte anlegen, Bestellungen verwalten und Zahlungen abwickeln.

Usability von ePages

ePages ist wie Wix ein Baukastensystem, mit dem Händler ihren Onlineshop selbst zusammenstellen. Das Interface ist übersichtlich und einfach verständlich. Hier steckt bereits viel Erfahrung im System. Denn: Die Software ist bereits seit mehr als 20 Jahren am Markt. Dementsprechend einfach gestaltet sich mit ePages die Betreuung eines Onlineshops.

Usability von OpenCart

OpenCart verfügt über eine einfach verständliche Benutzeroberfläche. Händler können sich schnell durch wichtige Shop-Elemente wie Dashboard, Catalog, Sales, Tools und Reports navigieren und so den Shop-Alltag bewältigen.

Usability von Oxid eShop

Ähnlich wie Shopify hat es OpenCart geschafft, komplexe Funktionen so bereitzustellen, dass Händler diese ohne Vorkenntnisse in ihrem Shop nutzen können. Das hat sich ausgezahlt: Beim renommierten Shop Usability Award 2020 gewannen Oxid Shops in mehreren Wettbewerbskategorien. Da Oxid sowohl als Self-Hosted-Lösung als auch als Hosted-Lösung erhältlich ist, macht die Software somit im Bereich Usability vor allem Shopify, Shopware und WooCommerce Konkurrenz.

5. Kosten

Ein Shopsysteme-Vergleich zeigt: Die Kosten für Shopsysteme können stark variieren. Je nach Lösung (selbst gehostet oder SAAS) entstehen unterschiedliche Kosten für Lizenzen und veranschlagte Umsatzbeteiligungen. Welche Abrechnungsmodelle verfolgen die Anbieter am Markt?

Kosten für Shopware

Shopware bietet sowohl eine kostenlose Community Edition als auch eine kostenpflichte Professional und eine Enterprise Edition. Das Lizenzmodell ist vor allem im direkten Marktvergleich mit Framework-Lösungen sehr kostengünstig. Durch die Möglichkeit, eine Lizenz über einen Einmalkauf zu erwerben, liegt die Total Cost of Ownership niedrig.

Kosten für WordPress und WooCommerce

WordPress und WooCommerce sind kostenlos. Händler zahlen jedoch für das Hosting Ihres Shops sowie für zusätzliche Funktionen, die sie in ihren Shop integrieren möchten. Das können zum Beispiel Tools für SEO, Zahlungsabwicklung oder Abonnements sein.

Kosten für Magento

Magento bietet zwei verschiedene Varianten an: Händler können aus Magento Community und Magento Commerce wählen. Magento Community ist die Open Source Variante. Hier entstehen Ihnen lediglich Kosten für das Hosting. Magento Commerce verlangt Lizenzkosten. Diese richten sich nach dem Installationsumfang und dem Umsatz, den Händler erwirtschaften.

Kosten für Shopify

Wie hoch die Kosten für Shopify ausfallen, ist vor allem davon abhängig, wie viel Umsatz Händler im Monat generieren, welche Zahlungsanbieter sie nutzen und welche Shopify Features sie benötigen. Sie zahlen dabei je nach gewähltem Modell eine Lizenzgebühr und eine Umsatzbeteiligung.

Wix

Wix basiert auf einem Freemium-Modell. Das bedeutet: Grundsätzlich ist Wix kostenlos. Benötigen Sie jedoch bestimmte Funktionen für Ihren Shop, kann es sein, dass Sie für diese bezahlen müssen. Dabei können Sie damit rechnen, dass vor allem Plugins, die Ihren Shop an weitere Kanäle anbinden, Kosten verursachen.

ePages

ePages verfügt über 4 verschiedene Pakete, die Händler buchen können. Diese unterscheiden sich vor allem darin, wie viele Produkte Händler im Shop anlegen können und wie viele Funktionen enthalten sind.

OpenCart

OpenCart ist grundsätzlich kostenlos. Bestimmte Plugins und Erweiterungen von Drittanbietern sind jedoch kostenpflichtig. Wie viel Sie ein OpenCart-Shop kostet, ist daher davon abhängig, wie viele Funktionen Sie für Ihren Shop benötigen.

Oxid eShop

Die Community Edition von Oxid ist kostenlos. Diese verfügt zwar nur über grundlegende Funktionen, bietet kleinen und mittelständischen Händlern jedoch ausreichend Möglichkeiten. Die Professional und die Enterprise Editionen sind kostenpflichtig. Sie verfügen über ein umfassendes Set an Funktionen.

Warum wir bei TIKAL Communication auf Shopware und WooCommerce setzen

TIKAL Communication entwickelt individuelle Onlineshops auf Basis von Shopware und WooCommerce. Warum haben wir uns für diese beiden Shopsysteme entschieden?

Open Source: Shopware und WooCommerce sind quelloffen. Für die Praxis heißt das: Wir sind nicht auf die Entwickler hinter den Systemen angewiesen, sondern können Onlineshops individuell so anpassen, wie es unsere Kunden für ihr Business benötigen.

Große Community: Beide Systeme weisen eine große Community mit vielen Drittanbietern auf, die leistungsstarke Plugins zur Verfügung stellen. Das macht eine Individualprogrammierung in vielen Fällen überflüssig – und spart Händlern somit viel Geld.

On-Premise möglich: Shopware und WooCommerce sind als On-Premise-Lösung verfügbar. Nur wenn Händler ihren Shop selbst hosten, haben sie die freie Entscheidung und volle Kontrolle über Hosting und Daten.

Hochperformant: Beide Systeme bieten eine moderne, performante Architektur, mit der Händler ihr Business unabhängig und unkompliziert leiten können.

Einstieg über Cloud möglich: Shopware gibt kleinen Shops und Anfängern die Möglichkeit, über eine Hosted Solution unkompliziert in den E-Commerce zu starten. Wächst ihr Shop dann, können sie nahtlos und ohne Bruch in der Technologie nach oben hin skalieren und zu einer On-Premise-Lösung wechseln.

Die Erfahrung gibt uns Recht: 2012 haben wir uns auf Shopware und WooCommerce spezialisiert. Seitdem haben sich beide Systeme erfolgreich entwickelt. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine Momentaufnahme. Bisher hat sich jedoch gezeigt, dass wir auf die richtigen Pferde gesetzt haben.

Entscheiden Sie sich jetzt für das richtige Shopsystem!

Wir entwickeln Ihren individuellen Onlineshop auf Basis von Shopware oder WooCommerce. Dafür bieten wir verschiedene Shop-Pakete, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Alternativ machen wir Ihnen gerne auch ein individuelles Angebot.

Wir erstellen Ihren Shop, hier finden Sie weitere Informationen
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